Der Nationalpark Slowakisches Paradies

Slovenský raj (Slowakisches Paradies) ist ein einzigartiges Bergkarstrelief im Osten der Slowakei mit einer Gesamtfläche von 19 763 ha (+die Schutzzone 13 011 ha). Es besteht aus Ebenen, tiefen Talchluchten, Felsschluchten und einer Vielhet anderer Karstformen wie Einsturzlichtern, Felsen, Felsentürmen und Felsformationen und Höhlen. Die berühmteste Höhle inSlovenký raj ist die Dobšinská Eishöhle – die in der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes nitifiziert ist. Es gibt hier auch das möchtigste höhlenartigste Höhlensystem – die Stratenská-Höhle.

Der Nationalpark Slovenský raj befindet sich in den Bezirken Spišská Nová Ves, Poprad, Rožňava und Brusno. Die ersten Versuche, es zu schützen, reichen bis Ende des 20. Jahrhunderts zurück. Ein bedeutender Schritt war das Verbot der Holznutzung auf dem Gebietvon Slovenský raj im Jahre 1931, was man als erste gesetzgeberische Maßnahme des Schutzes vin Slovenský raj angesprochen werden kann. Im Jahre 1964 wurde dieses Gebiet erstmals in der Slowakei zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Für Den Nationalpark wurde es am 18. Januar 1988 erklärt.

 

Die Fauna und Flora in Slovenský raj

Slovenský raj ist ein Gebiet mit einer an Naturreichtum seltenen Konzentration, einer der wertvollsten Komplexe der Westkarpatenblüte mit einer großen Artenvielfalt. Es gibt etwa 1000 Arten höherer Pflanzen, 120 Moos-Arten, 300 Pilzarten, 80 Flechtenarten. Viele Pflanzen stehen jedoch bereits in der Liste der gefährdeten Arten. Zum Beispiel eine blattlose Iris, ein sibirischer Zungendrescher, ein duftender Seidelblast. Fast die gesamte Fläche des Nationalparks (92%) umfassen die Wälder. Es gibt überwiegend Tannenbuchenwälder mit der Übertzahl von Buchen, Fichten, Tannen und Ahorn.Auf den steilen Kalksteinenhaben sich relikte Kieferaufberhalten. Im Hornád Durchbruch und in den Talschluchtenerscheint vereinzelt auch die übliche Eibe. Die Verzierung des Territoriums ist derBlütenstand. Die Waldgemeinschaft repräsentiert die Haselwurz, die Maikraut, von den bedrohten Artenist es die Türkanlilie, und der Frauenschluch. Die Umgebung der Talschluchten wird durch die Matthioli-Krümmung und diekarpathische Troddelblume geschmückt.An den sonnigen Kalkhängen befinden sich die wärmeliebende Arten, wie zum Beispiel die slowakische Kuhschelle –  das Symbol von Slovenský raj, oder die blattlose Iris.Unter der Fauna mehr als die Hälfte bilden Schmetterlinge (derzeit 2162 Arten). Hier gibt es mehrere wichtige Arten, zum Beispiel der Schmetterling „der Apollofalter“. Im Nationalpark sind rund 160 Tierarten besonders geschützt. Vom Aussterben bedrohten ist es der Steinadler oder der Flussotter. Zu den stark gefährdeten Arten gehört der Schreiadler, der Auerhahn, der Kammmloch. Gefährdete Arten vertreten auch Raubprädatorender Luchs, der Wolf  und der Braunbär. In Hülle und Fülle gibt es Wildschweine, Rehe, Füchse und Hasen.Bestimmte Rarität ist derAlpegamsbock , der hier im Jahre 1963 künstlich angelassen war. Zu den Gefährdeten gehört die Bartfledermaus und die Krausfledermaus.

 

Das Beste in Slovenský raj

  • derhöchstgelegte Ort : Predná hoľa 1545 m nm
  • der niedrichste Ort: Hornád Wassetspiegel bei Smižanská Masa: 470 m nm
  • das größte Naturschutzgebiet: NPR Kyseľ mit einer Fläche von 949,97 Hektar mit der Schlucht Sokolia dolina
  • die längste Schlucht: Veľký Sokol, Länge 4,5 km und die Tiefe von 300 m, die gesamte NPR Sokol hat insgesamt mehr als 50 Hölen
  • die längste Felsschlucht: Hornad Durchbruch: 11,7 km von der Hornád Kehlein Podlesok bei Hrabušice zur Brücke bei Smižianská Maša hat auch die höchste Artenvielfalt (460 Pflanzenarten) .
  • höchster Wasserfall: Schleierwasserfall in Tal Sokolia: über 70 m
  • Geschichte des Tourismus in Slovenský raj beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts insbesondere seit der Entdeckung der Eishöhle im Südbereich (J. 1870 Eugen Ruffínyi mit Partnern) .
  • die erste Wanderwege im Süden von Slovenský raj führten zu Dobšinská Eishöhle und zur Občasný Quelle. Später dank den Bau derBahn Košice-Bohumín lebt touristisch auchder Nordvon Slovenský raj auf. Die erste Touristenhütte wurde im Jahre 1889 im Tomášovský Aussicht gebaut. Die ersten Wege führten zu Kláštorisko,Glac und entlag demrechten Ufer von Hornád.
  • Der erste notierte Übergang der Schlucht Vel’ký Sokol (Roth M., N. Filarszky, Karoliny M.) ist aus dem Jahre 1898.
  • territoriale Gliederung des NP Slovenský raj:
  • 11 Nationallandschaftsschutzgebieten: Kyseľ, Piecky, Sokol, Suchá Belá,

Durchbruch von Hornád, Tri kopce, Holý kameň, Hnilecká jelšina, Statená, Vernárska tiesňava a Zejmarská roklina

  • 9 Landschaftschutzgebieten:Čingovské hradisko, Kocúrová, Malé Zajfy, Ostrá skala, Vyšná Roveň, Barbolica, Mokrá, Muráň, Havrania skala
  • 4 Naturdenkmäler: Hranovnické pleso, Čertova diera, Medvedia jaskyňa, Občasný prameň
  • 1 Naturdenkmal: die Eishöhle Dobšinská

Die Direktion des Nationalparks Slovenský raj – der Staatsnaurschutz der SR

Die Direktion des Nationalparks Slovenský rajmit dem Sitz in Spišská Nová Ves ist ein organisatorischer Bestandteil des Staatsnaturschutzes der Slowakischen Republik. Sie befasst sich vor allem mit der Kartierung und dem Naturschutz des Nationalparks Slovenský raj, mit der Ausgabe von Fachpublikationen, mit der Durchführung von Bildungsaktivitäten und zuletzt auch mit der Entwicklung eines dauernd nachhaltigen Tourismus im Gebiet des Nationalparks. Seit dem Jahre 2017 arbeitet sie aktiv mit der regionalen Tourismusorganisation Slovenský raj&Zips zusammen. Weitere Informationen zu ihrer Aktivitäten und Dienstleistungen finden Sie inwww.npslovenskyraj.sk.